"Zu Gottes Ehre: nah bei Gott und nah bei den Menschen."

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Warum ein Leitgedanke?
In den letzten Jahren haben wir uns als Gemeinde immer wieder die Frage gestellt, was Gott mit uns vorhat. Auf welche Schwerpunkte sollen wir uns in nächster Zeit konzentrieren? Wichtige Informationen zur Bestandsaufnahme ergaben sich aus der Gemeindeumfrage 2015.

 

Im Auswerten, Beten und Beraten der Ergebnisse der Gemeindeumfrage und im Fragen, in welche Richtung Gott uns als Stadtmission führt, stieß die Gemeindeleitung auf zwei Bibeltexte, die im Buch von Rick Warren (Gemeinde mit Vision), als Grundlage und Vision für das Gemeindeleben dienen.

Matthäus 22,36-40
36 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz? 37 Jesus aber antwortete ihm: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Verstand". 38 Dies ist das höchste und größte Gebot. 39 Das andere aber ist dem gleich. "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." 40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Matthäus 28,18-20
18 Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. 19 Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

In diesen Texten wird deutlich, worum es zu allererst geht: Um die Liebe jedes Einzelnen zu Gott. Gleichzeitig findet diese Liebe auch Ausdruck in der Liebe zum Nächsten. Jesus selber hat seine Jünger beauftragt, die gute Nachricht des Evangeliums weiterzusagen, und Menschen in der Jüngerschaft anzuleiten.

Es ist die Aufgabe der Gemeinde, die Einzelnen dafür auszurüsten und anzuleiten.

In unserer Gemeinde gibt es eine Vielzahl an Ideen, Möglichkeiten, Wünschen und Bedürfnissen. Der Leitgedanke Zu Gottes Ehre: Nah bei Gott und nah bei den Menschen fasst einerseits diese beiden Bibeltexte prägnant zusammen und hilft uns gleichzeitig im Vielerlei des Gemeindealltags auf Kurs zu bleiben.

Was bedeutet der Leitgedanke?

-  Zu Gottes Ehre
Es geht zuerst um Gott. Bei all unserem Tun, Sein und Lassen geht es letztlich um GOTT und seine Ehre. Er möchte und soll im Mittelpunkt unseres Lebens und unserer Gemeinde stehen. Wenn er die Mitte ist, erhalten auch unsere Wünsche und Bedürfnisse den ihnen zustehenden Platz.

-  Nah bei Gott
Als Kinder Gottes leben wir in einer persönlichen Beziehung mit dem lebendigen Gott. Unsere geistlichen Bedürfnisse kann letztlich nur Gott selber stillen. Jeder Einzelne übernimmt Verantwortung für sein eigenes geistliches Leben. Dies wirkt sich positiv aus auf die Gemeinschaft als Gemeinde.

-   Nah bei den Menschen
Wir sind bereit, uns von Gott für unsere Mitmenschen innerhalb und außerhalb der Gemeinde gebrauchen zu lassen.

Wie kann es praktisch werden?
Wir haben folgende fünf Aufträge identifiziert, die sich aus den zwei Bibeltexten ableiten lassen. Und erste mögliche Umsetzungen aufgezeigt:

Aufträge

Evangelisation / Mission Jüngerschaft / Lehre Gemeinschaft Dienen / Diakonie Anbetung / Spiritualität
Persönlich und als Gemeinde (Gottesdienst, Hauskreis, Bibelstunde, Jugendkreis ...) versuchen wir Menschen auf unterschiedliche Weisen in Grünberg, Deutschland und der Welt mit dem Evangelium bekannt zu machen Wir wollen gemeinsam im Glauben wachsen, um für uns selbst und für andere Verantwortung übernehmen zu können. Wir entdecken, welche Gaben und Fähigkeiten wir haben. Durch Lehre über Bibel, Gebet, geistliches Leben, Ethik usw. wollen wir "fit" für den Alltag gemacht werden. Wir wollen tiefe und tragfähige Beziehungen durch eine geistliche Gemeinschaft erleben. Wir erfahren durch den anderen Gott, Stärkung, Trost, Unterstützung, Liebe usw. Und wir selbst geben es an andere weiter, weil wir Teil dieser Gemeinschaft sind. Wir dienen aus Liebe und Freude Gott und dem Nächsten. Dabei bringen wir uns mit unseren Gaben in Gemeinde und Umfeld (z.B. Soziales Engagement in der Stadt) ein. Als Christen lernen wir Gott immer mehr zu lieben. Ihn wollen wir in verschiedenen Formen ehren und erleben.
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